A80/447
FÜNF PORZELLANTASSEN
Deutschland, Meißen, Frankreich, Paris, Böhmen, 18. - 19. Jh.
Glockenförmige Tasse auf niedriger Basis, mit dünnem Volutenhenkel und tieferer Untertasse, bunte Aufglasurmalerei mit Blumenmotiven. Unterglasurblaue "Schwertermarken", Pinselmarke "R.". 3. Viertel 18. Jh. Kratzer in der Malerei auf der Untertasse.
Kugelige Tasse mit hochgezogenem Henkel (typ "Etrurisch mit Campaner Henkel") und tieferer Untertasse, auf Glasur gemalte Vergissmeinnichtbordüre, Goldlinien. Unterglasurblaue "Schwertermarken" (Knaufzeit), Pinselmarke "50" (Tasse). Kleiner Chip auf dem Rand der Tasse.
Schmale glockenförmige Schokoladentasse auf niedriger Basis, ohne Untertasse, unterglasurblaue und bunte Aufglasurmalerei mit Blumenmotiven (Kakiemon-Dekor), goldschattiert. Unterglasurblaue "Schwertermarke" (Knaufzeit) und Buchstabe "E". Riss auf dem Henkel, kleiner Chip auf dem Rand.
Zylindrische Tasse mit tieferer Untertasse, Pfirsichfond und bunte Aufglasurmalerei mit Blumenmotiven und Ornamenten, goldschattiert. H. der Tasse 6,2 cm, Ø Untertasse 13 cm. Rote Pinselmarken "halley". Haarriss.
Glockenförmige gerippte Tasse auf höherer Basis und spitzigem Henkel, Aufglasurmalerei mit Erdbeerenmotiven, goldschattiert. H. 6,3 cm. Pressmarke "D" mit Nr. "9" (Dallwitz, Wolfgang Julius Freiherr von Schönau, seit 1821). Haarriss. Dazu: Untertasse mit ornamentalen und Weinrebenmotiven auf Glasur, goldschattiert. Ø 15,2 cm. Pressmarke "F&M" (Pirkenhammer, Fischer & Mieg, nach 1859). Riss und Chip auf dem Rand.
Zustand B-C.


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