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Startseite > Auktion > 75. Weihnachtsauktion von Kunst und Antiquitäten > Assumpta

A75/575

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Andreas Zahner (1709-1752)

ASSUMPTA

Mähren, Olmütz, 1730er-1740er Jahre
Subtile Skulptur aus vergoldetem Holz stellt die Jungfrau Maria in der Wolke dar, also in Herrlichkeit, mit zwei Engeln mit der Krone begleitet, mit der sie gekrönt wird. Eine ikonografische Darstellung, die vor allem in der italienischen Malerei des 17. und 18. Jahrhunderts häufig vorkommt, basiert auf kirchlicher Tradition, die jedoch erst 1950 als kirchliches Dogma kodifiziert wurde. Diese kleine Skulptur war wahrscheinlich Teil eines Hausaltars, der dem Geheimnis Mariä Himmelfahrt gewidmet war (lateinisch Assumptio). Die ursprüngliche Komposition, möglicherweise mit Scheinarchitektur, ist nicht erhalten. Dennoch ist die stilistische Einheit der Marienfigur mit anderen Werken Zahners deutlich. Sowohl die typisch scharfen Gesichtszüge als auch die ausgeprägte Tektonik der Schichtung der Draperie sind charakteristisch für sein Werk, worauf auch Prof. Miloš Stehlík hingewiesen hat, mit dem die Angelegenheit vor Jahren vom Eigentümer und auch vom Vertreter des Auktionshauses besprochen wurde. Höhe der Marienfigur 19 cm. Gehäuse 31x49 cm. Das Verfahren zur Erklärung als Kulturdenkmal wurde eingeleitet. Zustand A.


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