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KLEIDERSCHLIESSE

Lefteris Joanidis (1943- 2022)
Zweiteilige Kleiderschließe, vernickeltes Messing, ca. 12x12 cm. Provenienz: aus dem Besitz von Věra Reichová. Lefteris Joanidis - Psychologe, Juwelier, Maler und Hochschullehrer; Flüchtling aus Griechenland, kam nach dem Bürgerkrieg 1948 nach Böhmen. Hier absolvierte er die Grund- und Mittelschule und studierte von 1966 bis 1971 Psychologie an der Philosophischen Fakultät der UJEP in Brünn. Hier begann er als Psychologe und Kunsttherapeut zu arbeiten. In den 1970er Jahren beschloss er, als freischaffender Künstler zu arbeiten. Für seinen Schmuck, der sich durch das Prinzip der Spiegelung auszeichnet, verwendete er hauptsächlich Messing mit Vernickelung. Seit 1993 arbeitet er am Lehrstuhl für Kunstpädagogik an der PFMU. Er war Mitglied der Assoziation der bildenden Künstler und Theoretiker Brünn und des TT Klubs der bildenden Künstler und Theoretiker. Er ist der Autor des Logos und der Insignien der FSS MU und entwarf das griechische Denkmal im Smetanovy sady in Jägerndorf, das 2005 enthüllt wurde. Seine Arbeiten wurden in zahlreichen Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen präsentiert und sind in den Sammlungen von MG und MMB vertreten.


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