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A81/036

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Josef Váchal (1884-1969)

Giosuè Carducci (1835-1907)

AN SATAN

1926
Format 2°, 58,5x33,5 cm. Autorenbuch. Unpaginiert, lose Büttenpapierbogen in fester Vollleinenmappe mit goldgeprägtem Titel. Enthält 11 vollseitige Farblinolschnitte, die in Englischen Farben gedruckt wurden, (10 Illustrationen zum Gedicht und ornamentales Blatt mit "Widmung"). Handgedruckt und herausgegeben von Josef Váchal im Mai und Juni 1926 in Werschowitz in der Auflage von 17 Exemplaren. Dieses Exemplar ist mit sieben Fingerabdrücken markiert und vom Autor im Kolophon signiert. Das Papier ist stellenweise fleckig. Das Gedicht „Hymnus an den Satan“ des mit dem Nobelpreis ausgezeichneten Dichters, Historikers und Politikers Giosuè Carducci, in dem der Satan als Symbol des Fortschritts, der Natur und der irdischen Freude dargestellt wird, machte seinen Autor berühmt, löste aber auch heftige Kontroversen aus. Váchal interpretierte es durch die Linse von Blavatskys Kommentaren über Luzifer und illustrierte es mit elf ganzseitigen Farblinolschnitten (10 figurale Illustrationen + 1 ornamentales Blatt mit Titel "Widmung"). Er druckte und band seine Bücher in einer sehr geringen Auflage. Dieses Buch wurde vom Autor überwiegend nicht gebunden. Der Text, der aus 4000 Teilen seiner eigenen Schrift „Ďas“, die er hier zum ersten Mal verwendet, zusammengesetzt wurde, wurde dann auf handgeschöpftem Papier handgedruckt. Es ist eines der besten großformatigen Werke Váchals. Schon kurz nach seiner Veröffentlichung wurde es ein Erfolg. Váchal stellte das Buch 1927 in Florenz aus, wo es auf Anhieb einen Preis auf der Internationalen Ausstellung für schöne Bücher gewann.


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