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Startseite > Auktion > 82. Frühjahrsauktion für Kunst und Antiquitäten > Jagdstillleben mit der toten Ente

A82/101

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JAGDSTILLLEBEN MIT DER TOTEN ENTE

1. Hälfte 18. Jh.
Ein Jagdmotiv, das in den Gemäldegalerien der böhmischen Adels- und Kirchenkreise sehr häufig vorkam. Vergleicht man beispielsweise die in den Sammlungen des Klosters Strahov vertretenen Werke mit den hier angebotenen Arbeiten, so findet man die Stücke O-802 und O-803, die Johann Falch (1687-1727) zugeschrieben werden. In anderen tschechischen Sammlungen finden sich Werke, die sehr wahrscheinlich von demselben Maler stammen, aber Isaac Godyn oder Franz de Hamilton zugeschrieben werden. In der Kunstgeschichte finden wir immer wieder Werke von Malern, die sich unter verschiedenen Attributionen verstecken, und es ist eine große Freude, wenn es uns endlich gelingt, den Künstler richtig zu identifizieren, seinen Namen zu ermitteln und seinen Katalog zu vervollständigen. Dieser Moment steht dem Autor des hier angebotenen Werkes noch bevor. Es ist offensichtlich, dass er ein beliebter und oft gefragter Künstler in der lokalen Umgebung war, wahrscheinlich in engem Kontakt mit den Werken der oben genannten Maler (vielleicht in einer der Gemäldegalerien der Adligen). Öl auf Leinwand 69,5x52,5 cm (87x72 cm). Dekorativer Rahmen. Zustand B. Ältere Retuschen auf dem Hintergrund.


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